Wie du dein SmartHome mit Homebridge ins Apple-Universum bringst
Homebridge ist so etwas wie ein Dolmetscher zwischen Welten: eine kleine Software, die Geräte mit Apple HomeKit kompatibel macht – auch dann, wenn der Hersteller das nie vorgesehen hat. So lassen sich etwa Shelly, Tasmota, Homematic IP, Fritz!Box oder sogar Reolink-Kameras direkt über die Apple Home App steuern – völlig ohne Cloud.
Homebridge ist ein Open-Source-Projekt, das die HomeKit-Schnittstelle emuliert. Es läuft auf einem kleinen Server, meist einem Raspberry Pi, NAS oder Docker-Container, und sorgt dafür, dass nicht-kompatible Geräte in der Home-App erscheinen, inklusive Siri-Unterstützung, Szenen und Automationen.
Für Einsteiger bietet sich ein Raspberry Pi an. Er verbraucht wenig Strom, läuft stabil und lässt sich leicht per Weboberfläche verwalten. Alternativ kannst du Homebridge auch auf einer bestehenden Infrastruktur betreiben, etwa auf einem Synology NAS, einem Ubuntu-Server oder als Docker-Container in deinem SmartHome-System.
Über 2.000 Plugins stehen bereit, um fast jedes Gerät oder System einzubinden. Besonders beliebt sind:
Homebridge arbeitet lokal – keine Daten wandern in fremde Clouds. Trotzdem solltest du ein paar Punkte beachten:
Homebridge ist ideal für Apple-Haushalte, die vorhandene Technik weiterverwenden wollen. Wer darüber hinaus plattformübergreifend arbeiten will, findet in Home Assistant oder Homey spannende Alternativen mit mehr Funktionen.
Homebridge ist ein Stück Ingenieurskunst aus der Community: leichtgewichtig, mächtig und erstaunlich stabil. Wer sein SmartHome ins Apple-Universum bringen will, ohne Herstellergrenzen zu akzeptieren, findet hier eine clevere Lösung – lokal, datensicher und flexibel.